Wer aufgrund einer Behinderung Schwierigkeiten hat, aus oder in sein Bett zu kommen, dem kann ein Pflegebett wertvolle Hilfe bieten. Dies rät der Seniorenratgeber.

So passen sich Pflegebetten dank ihrer speziellen Funktionen an die Bedürfnisse behinderter oder pflegebedürftiger Menschen an, ermöglichen aber auch den pflegenden Personen rückenschonende Arbeitsabläufe, zum Beispiel durch verstellbare Liegeflächen.

Solche Spezialfunktionen machen die Betten allerdings auch teuer, die Kosten bewegen sich je nach Ausstattung und Design zwischen 1500 und 5000 Euro. Wer die private Anschaffung eines Pflegebettes scheut, kann es über seinen Hausarzt oder den Medizinischen Dienst bei der Kranken- beziehungsweise Pflegekasse beantragen.

Haben die den Antrag genehmigt, wird in der Regel ein Standardmodell als Leihgabe von Sanitätshäusern, Home-Care-Apotheken oder qualifizierten Bettenfachgeschäften geliefert. Wichtig sei bei einem solchem Leihvertrag, dass der Anbieter für die Wartung sorgt, rät das Seniorenmagazin.

Eine Grafik, auf der die wichtigsten Eigenschaften eines Pflegebettes abgebildet sind, kann unter der Internetadresse http://www.seniorenpro.de/media/F080505ANONQ184447/F080602PUB0P188958/9300_5039Bett.pdf heruntergeladen werden.

Quelle: Senioren Ratgeber, 03.06.2008

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