Eine geringere Aktivität mit körperlicher Belastung und eine Hepatitis-C-Infektion – das sind laut einer neuen iranischen Studie die beiden Faktoren, die bei Menschen mit schwerer Hämophilie A zu reduzierter Knochendichte führen.

H. Mansouritorghabeh vom Ghaem Hospital in Mashhad und Kollegen untersuchten bei 18 Personen mit schwerer Hämophilie A und einer ebenso großen, passend ausgewählten Kontrollgruppe die Knochendichte sowie biochemische Kennwerte.

Die Auswertung, die in der Fachzeitschrift Rheumatology International erschienen ist, zeigt bei den hämophilen Patienten eine verringerte Knochendichte an Lendenwirbelsäule und Oberschenkelknochen.

Quelle: Rheumatol Int. 2008; 28 (11): 1079-83

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