BERLIN (MedCon) – Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat die Versicherungswirtschaft erneut aufgefordert, behinderte und chronisch kranke Menschen nicht weiter von der privaten Vorsorge auszuschließen.

Anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung Anfang Mai dieses Jahres wies der Verband auf bestehende Diskriminierungen hin und mahnte die überfällige Umsetzung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes an.

"Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, das die Diskriminierung von Menschen mit Behinderung beim Abschluss von Versicherungen verbietet, wird leider noch immer mit Füßen getreten", kritisierte Heidi Merk, Vorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes.

Um passende Versicherungslösungen für chronisch kranke und behinderte Menschen zu gestalten, haben der Paritätische Wohlfahrtsverband und die Union Versicherungsdienst GmbH gemeinsam die Versicherungsstelle für chronisch kranke und behinderte Menschen eingerichtet.

Quelle: Paritätischer Wohlfahrtsverband, 5. Mai 2008