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Dienstag, den 27.05.08 um 20:15 | NDR
Visite - Das Gesundheitsmagazin Natürlich gesund. Rudern für die Gesundheit / Risiko Geschmacksverstärker - Wie gefährlich ist Glutamat? / Dem Gehirn neue Impulse geben - Die Chance nach dem Schlaganfall / Navi, Rechner und Roboter - Neue Hightechhelfer im Operationssaal / Tückisches Glaukom - Früherkennung rettet Augenlicht.
Natürlich gesund: Rudern für die Gesundheit Rudern ist eine der wenigen Sportarten, die nahezu alle Muskelgruppen beansprucht und gleichzeitig Ausdauer, Koordination, Herz und Kreislauf trainiert. Der regelmäßige und intensive Atemrhythmus fördert zudem den Sauerstoffaustausch in den Lungen, die gleichmäßigen Bewegungen schonen die Gelenke. Darum eignet sich Rudern gerade für ältere Menschen. Nicht nur für den Körper, auch für den Geist ist Rudern eine Wohltat: Durch die beruhigende Wirkung des Wassers wirkt es stressabbauend.
Service: Risiko Geschmacksverstärker - Wie gefährlich ist Glutamat? Glutamat gilt schon lange als Auslöser des so genannten China-Restaurant-Syndroms. Große Mengen des Geschmacksverstärkers in chinesischen Gerichten sollen zu einer vorübergehenden Vergiftung führen mit Hitzewallungen, Engegefühl und Kribbeln im Halsbereich. Allerdings soll der Stoff noch mehr gesundheitsschädliche Wirkungen haben und Auslöser für Erkrankungen des Gehirns wie Alzheimer oder Parkinson sein. Als Lebensmittelzusatzstoff E 620 steckt künstlich hergestelltes Glutamat in immer mehr Produkten: vor allem in Fertiggerichten, Tütensuppen und Brühwürfeln. Neue wissenschaftliche Untersuchungen aus Norddeutschland zeigen: der Geschmacksverstärker Glutamat verändert das natürliche Sättigungsgefühl, der Appetit gerät außer Kontrolle, Übergewicht droht. Ist Glutamat im Essen Schuld daran, dass wir immer dicker werden?
Thema der Woche: Dem Gehirn neue Impulse geben - Die Chance nach dem Schlaganfall Dank großer Fortschritte in der Akuttherapie überleben heute die meisten Menschen einen Schlaganfall. Dennoch leidet ein Großteil der Betroffenen durch den Infarkt im Gehirn unter Behinderungen wie Lähmungen, Sprach- oder Sehstörungen. Inzwischen können Wissenschaftler aber belegen, dass das Gehirn fähig ist, den Verlust von Nervenzellen zu kompensieren, sich selbst umzustrukturieren und neu zu organisieren.
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