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25.02.2008

Nach 18 Jahren erhalten vier hämophile Brüder Entschädigung für HIV-Infektion durch Bluttransfusionen.


Die Kinder hatten sich 1990 in einem Krankenhaus in den Emiraten infiziert, in dem nach Angaben der Internetzeitung Emaratalyoum bei Transfusionen entweder verseuchte Blutkonserven oder nicht sterile Nadeln verwendet worden waren. Alle vier Brüder waren in dem Krankenhaus behandelt worden, weil sie unter der Bluterkrankheit litten. Die Hämophilie ist eine Erbkrankheit, die wesentlich häufiger bei Männern auftritt als bei Frauen.

Der Vormund der Kinder hatte 1994 Klage gegen das Gesundheitsministerium eingereicht. Er hatte als "Entschädigung" für die Familie und als "Schmerzensgeld" für die beiden überlebenden Söhne zehn Millionen Dirham gefordert. Das oberste Gericht der Vereinigten Arabischen Emirate sprach der Familie jetzt 2,4 Millionen Dirham (knapp 500.000 Euro) Schmerzensgeld zu. Zwei der Kinder sind inzwischen tot, die anderen zwei Brüder an Aids erkrankt.

Quelle: spiegel.de


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