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04.05.2009
Welthämophilie-Tag: gemeinsam die Hämophilie-Therapie verbessern
"Together, We Care" lautet das diesjährige Motto der Kampagne der World Federation of Hemophilia (WFH) zum 20. Welthämophilie-Tag, der am 17. April 2009 begangen wurde.
Damit will die WFH darauf hinweisen, wie wichtig eine umfassende Versorgung ist, um die körperlichen, emotionalen, psychologischen, sozialen und Informationsbedürfnisse von Menschen mit Hämophile und anderen Blutungsstörungen zu erfüllen.
Dieser multidisziplinäre Ansatz könne am besten erfüllt werden, wenn alle wichtigen Ärzte und Schwestern in spezialisierten Versorgungsteams zusammenkommen, um sich den Therapiebedarf des Patienten anzusehen, so die WFH. Auf diese Weise werde für eine genaue Diagnose, eine prompte und effektive Behandlung, weniger Klinikaufenthalte, gesunde Gelenke und Muskeln sowie für die Unterstützung der Familie gesorgt. Von einer solch umfassenden Versorgung können allerdings bislang vor allem Hämophilie-Patienten in den Industrieländern profitieren.
Der Video-Podcast "Together, We Care", der mit Unterstützung von Baxter entstand und unter www.wfh.org/whd angesehen werden kann, will das Bewusstsein für den Nutzen der umfassenden Versorgung schärfen. Zudem soll er darauf aufmerksam machen, dass das Schicksal eines hämophilen Menschen auch heute noch stark davon abhängt, wo er geboren wird: Weltweit werden nur etwa 25 Prozent der rund 400.000 Betroffenen angemessen behandelt.
"Hämophilie ist eine ernste und möglicherweise lebensbedrohliche Erkrankung. Ein umfassendes Versorgungskonzept ("Comprehensive Care") ermöglicht Menschen mit ein längeres und gesünderes Leben", erklärt Mark Skinner, Vorsitzender des Weltverbandes für Hämophilie.
"Wir sind Baxter dankbar für die Unterstützung beim ?Together, We Care'-Video. Als Internet-Podcast auf www.wfh.org trägt das Video dazu bei, dass weltweit alle Patienten mit einer Blutgerinnungsstörung - unabhängig von ihrem Wohnort - Zugang zu einer umfassenden Betreuung, Versorgung und Behandlung erhalten."
Seit langem unterstützt Baxter Initiativen, die das Ziel verfolgen, Hämophilie-Patienten weltweit einen besseren Zugang zu einer Behandlung zu ermöglichen. Dazu stellt das Unternehmen Mittel für die Aus- und Fortbildung von Patientenvertretungen, Ärzten und Pflegekräften zur Verfügung.
Zudem spendete es seit der Gründung der "Global Alliance for Progress" (GAP) 2006 1,5 Millionen US-Dollar und fast 3 Millionen internationale Einheiten seiner Hämophilie-Produkte. Baxter ist Gründungsmitglied und Hauptsponsor des GAP-Programms, das von der WFH und ihren Mitgliedern ins Leben gerufen wurde, um Diagnose und Therapie in bis zu 30 Entwicklungsländern zu verbessern.
Am Welthämophilietag wird seit 1989 am 17. April an die Erbkrankheit erinnert, da an diesem Tag der Kanadier Hans Schnabel geboren wurde, der 1963 die World Federation of Haemophilia (WFH) gründete.
Quelle: WFH
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