Von den 1960er bis in die 1980er Jahre erhielten Hämophilie-Patienten in Deutschland ausschließlich Faktor-Konzentrate, die aus Blutplasma von Spendern hergestellt wurden. Die Blutungen vorbeugende Behandlung sowie die Möglichkeit, sich das Faktor-Konzentrat selbstständig zu Hause zu spritzen, ermöglichte den Hämophilen ein relativ normales Leben. Bis dahin lag die Lebenserwartung eines Hämophilen bei durchschnittlich 16 Jahren.
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